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Geballte Sonnenwärme

Geballte Sonnenwärme

16. März 2022 Seite drucken 4 Minuten Lesezeit (885 Wörter)

Neben der Produktion von rund 600 Heilmitteln entstehen im Heilmittellabor der Klinik Arlesheim verschiedene Körperpflegeprodukte und Diätetika. „Quinte“-Redaktorin Verena Jäschke besuchte das Herstellungslabor und begleitete Johanna Zeylmans van Emmichoven bei der Produktion einer ihrer Spezialitäten.

Kalte Füsse sind mir allzu gut bekannt. Leider – und nicht nur in der kalten Jahreszeit. Das ist besonders abends lästig, wenn sie das Einschlafen verhindern. Was mache ich dann? Ein warmes Fussbad ist eine Möglichkeit. Doch dazu kann ich mich nicht immer aufraffen. Wie gut, dass da eine Alternative in meinem Badezimmerschrank auf mich wartet: die Wacholder-Bernstein-Emulsion – mein absolutes Lieblingsprodukt aus der klinikeigenen Herstellung.
Schon die Farbe ist ein Genuss und ansprechend: eine sonnengelbe Creme, die hinter dem mit leuchtenden Farben gestalteten Etikett sichtbar ist. Doch ist dieser Eindruck noch nichts gegen den unglaublich intensiven Duft, der mich umfängt, wenn ich den ersten Hub der Emulsion aus der Flasche nehme. Eine Mischung aus Wald und Honig, herb und aromatisch. Für manche Menschen ist dies eher ein Männerduft, was vielleicht am Wacholder liegen mag. Doch für mich ist es eine Wohltat.
Johanna Zeylmans van Emmichoven nimmt mich mit, als sie eine neue Charge dieser Emulsion herstellt. Für mich eine gute Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und sie über die Zusammensetzung und die Herstellung dieser wohlriechenden Emulsion zu befragen.

 

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Ein Zusammenspiel aus sechs Komponenten

Die Wacholder-Bernstein-Emulsion besteht aus nur sechs Rohstoffen. Zunächst stellt Johanna Zeylmans eine Basis aus Tragant her. Das ist ein natürliches Quellmittel, die an der Luft erhärtete, gummiartige Ausscheidung, die aus dem Stamm und den Ästen verschiedener Astragalus-Arten (Bocksdorn) gewonnen wird. Tragant wird in der Pharmazie als Hilfsstoff verwendet, denn es wirkt gelbildend, stabilisierend, verdickend sowie bindend und sorgt so dafür, dass das Ganze mehr Substanz bekommt. Diese Basis vermischt Frau Zeylmans mit 94-prozentigem Ethanol, was wichtig für die Haltbarkeit und die Stabilität der Emulsion ist.
In einem nächsten Schritt kommt 20-prozentige Propolistinktur hinzu, wodurch die Emulsion ihre goldleuchtende Farbe erhält. Propolis hat eine desinfizierende Komponente. Es ist das Knospenharz, das die Bienen im Frühjahr vor allem von Pappelknospen sammeln. Dieses Harz hängt rot an den Höschen der Bienen auf ihrem Weg in den Bienenstock. Auch dort ist das Propolis anfänglich ganz rot. Auf meine Nachfrage bestätigt mir Johanna Zeylmans: „Wir nehmen immer nur einen Teil des Propolis aus dem Bienenstock, so dass für die Bienen genug übrigbleibt.“

Handarbeit ist das Geheimrezept

Die Basis aus Tragant, vermischt mit Propolis, wird nun mit gereinigtem Wasser verrührt; erst von Hand, anschliessend auch mit einer Maschine, einem sogenannten Dispergiergerät. Dieses verwirbelt die Masse so, dass die Emulsion gebunden bleibt.
Doch das Wichtige ist am Anfang stets das Rühren von Hand. Darauf weist mich Johanna Zeylmans mehrfach hin. Mit der Zugabe von Wasser wird die Mischung dicker, das Tragant quillt in der Kombination mit Wasser auf. In diese Mischung gibt Johanna Zeylmans nun eine potenzierte Bernsteindilution. Das fossile Harz stammt aus dem baltischen Ostseeraum.

 

 

Wacholder Bernstein Emulsion
unterstützt die Aufbaukräfte, wärmt und belebt Haut und Sinnesorgane

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Durch einen alkoholischen Auszug entsteht daraus eine 10-prozentige Bernsteintinktur, die intensiv harzig, herb riecht und zunächst eine gelbliche Färbung aufweist. In der potenzierten Form D2 ist sie dann eine opalisierende milchige Flüssigkeit.

Sommerwärme vom Wacholder

Die letzte Komponente für die Emulsion ist das Wacholderbeerenöl, das im Heilmittellabor der Klinik selbst hergestellt wird. Für dieses Öl werden die getrockneten und fein geschnittenen Früchte in einer Mischung aus Mandel- und Olivenöl angesetzt. Durch einen schonenden Wärmeprozess entsteht das intensiv grüne, fein nach Harzen duftende Öl. Wacholder – lateinisch Juniperus – weist verschiedene Heilqualitäten auf. Seine Beeren sind keine echten Beeren, sondern Zapfen mit ungewöhnlich fleischigen und verschmolzenen Schuppen, was ihnen ein beerenartiges Aussehen verleiht. Die Beeren haben die Sommerwärme gespeichert und bringen das Einhüllende und Wärmende in die Emulsion.
Die Emulsion ist nun fast fertig, sie bleibt noch einen Tag stehen und wird erst nach nochmaligem Verrühren abgefüllt. So wird gewährleistet, dass sie stabil bleibt und sich das Öl nicht trennt. Es ist dennoch empfehlenswert, die Emulsion vor der Verwendung zu schütteln.

Starke Kräfte

Die verschiedenen Komponenten bringen unterschiedliche Kräfte in die Emulsion ein, erläutert mir Johanna Zeylmans. Vom Propolis sind es die Frühlingsqualität und Lebenskräfte; Propolis ist wundheilend, desinfizierend und abgrenzend – wie alles, was von den Bienen kommt. Im Wacholder ist es die Reifequalität des Herbsts, wobei die Beeren zudem die gespeicherte Sommerwärme liefern. Sie haben Aufbaukräfte, die zum Beispiel Nieren und empfindliche Nerven stärken. Der Bernstein verfügt über eine mineralische Qualität, es ist ein mineralisiertes Harz. Das spricht das Geistige im Menschen an, das Ich. Ausserdem bringt die goldige Farbe Lichtqualität. Insgesamt also eine Mischung aus starken Licht- und Wärmekräften, die mir in der Anwendung – vor allem in der kühleren Jahreshälfte auch als Ganzkörpereinreibung – zu wohliger Wärme verhelfen können.
Genauso wichtig wie die wärmende Wirkung ist für mich der intensive und würzige Duft der Wacholder-Bernstein- Emulsion, der mich sanft in den Schlaf gleiten lässt, wenn mich keine kalten Füsse mehr hindern.

 

Johanna Zeylmans van Emmichoven
Ausgebildet als biologisch-dynamische Gärtnerin und Heilpflanzenfachfrau. Seit 2008 an der Klinik in der Heilmittelherstellung tätig, spezialisiert auf die Herstellung der Körperpflegeprodukte, Elixiere und Sirupe, sowie auf die Teemischungen und das
hml@klinik-arlesheim.ch
Ausgebildet als biologisch-dynamische Gärtnerin und Heilpflanzenfachfrau. Seit 2008 an der Klinik in der Heilmittelherstellung tätig, spezialisiert auf die Herstellung der Körperpflegeprodukte, Elixiere und Sirupe, sowie auf die Teemischungen und das

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Marketing und Kommunikation, Klinik Arlesheim AG
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