Einer hohen Qualität verpflichtet

Ziel der Klinik Arlesheim ist es, eine hohe Qualität der Behandlung, Pflege und Therapie verlässlich anzubieten. Zur Erhaltung und ständigen Verbesserung dieser hohen Qualität hat die Klinik Arlesheim seit 2009 das Qualitätsmanagementsystem DIN ISO Norm 9001:2008 eingeführt. Seither fanden regelmässig Erhaltungs- und Überwachungsaudits resp. Re-Zertifizierungsaudits durch eine externe Stelle statt.

Aktuell erfolgt in einem Qualitätsentwicklungsprojekt die Umstellung auf die DIN ISO Norm 9001:2015.

 

Um die Anthroposophische Medizin zu fördern, haben wir uns dazu entschieden, unser anthroposophisches Profil nach den Kriterien von AnthroMed überprüfen zu lassen. Wir haben ein Anthromed-Zertifikat bis 2019.

 

Zur weiteren Qualitätsentwicklung unserer Klinik nutzen wir verschiedene Instrumente. Die Klinik ist Mitglied beim ANQ (Verein für nationale Qualitätsmessungen). Mit dem ANQ werden verschiedene Qualitätsmessungen durchgeführt.

 

  • Messung der Patientenzufriedenheit mittels nationalem Kurzfragebogen ANQ
  • Qualitätsmessung Erwachsenenpsychiatrie
  • Prävalenzmessung Sturz/ Dekubitus

 

Struktur und Aufbau des Qualitätsmanagements

Für das Qualitätsmanagement ist die Geschäftsleitung (vertreten durch den Geschäftsführer) verantwortlich. Das operative Geschäft wird von der Qualitätsmanagerin geleitet. In der Klinik werden regelmässig interne Audits in den unterschiedlichen Bereichen durchgeführt.

 

Patientenzufriedenheit

2015 wurde durch das Institut Mecon für die ganze Klinik eine Patientenbefragung durchgeführt.

 

Unabhängig davon haben die Patientinnen und Patienten jederzeit die Möglichkeit, ihre persönliche Rückmeldung schriftlich oder mündlich beim Qualitätsmanagement einzureichen.

 

Qualitätsmessungen innerhalb der Klinik

Intern erfassen wir Beinahe-Zwischenfälle und Zwischenfälle in einem Qualitätsmeldeportal  (CIRS). Dieses wird regelmässig  durch die Q-Managerin und die betreffenden Führungspersonen bearbeitet und dienen der kontinuierlichen Verbesserung und Qualitätsentwicklung.


Der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung

Der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) führt in jedem Jahr im Auftrag des Bundes eine nationale Patientenbefragung in der Akutsomatik durch. Soeben wurden die Resultate der Befragung des Jahres 2016 veröffentlicht. In diesen so genannten ANQ-Befragungen werden den im Monat September austretenden Patientinnen und Patienten 6 standardisierte Fragen gestellt.
Die Klinik Arlesheim gehört mit 35 anderen Spitälern zur Vergleichsgruppe der Grundversorgung (Versorgungsniveau 5). Der Rücklauf der Fragebögen war mit über 70% relativ hoch.
Sehr gut hat die Klinik bei den Fragen zur Behandlungsqualität und der Möglichkeit, Fragen zu stellen abgeschnitten. Hier liegt sie im Vergleich mit den andern Spitälern deutlich bei den besten.
Verbesserungspotential besteht durchaus in der Verständlichkeit der Antworten sowie beim Erläutern für den Zweck der Medikamente. Hier mag durchaus zu berücksichtigen sein, dass für die Anthroposophische Medizin eine sehr komplexe Herangehensweise in Diagnostik und Therapie typisch ist und auch die Heilmittel häufig eine komplexe Krankheitssituation unterstützen sollen.
Besonders auffällig ist der Unterschied bezüglich den anderen Spitälern unserer Vergleichsgruppe in der Einschätzung zur Dauer des Spitalaufenthaltes. Über14% der Patientinnen und Patienten haben ihren Spitalaufenthalt als zu kurz erlebt. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Der Ansatz der Anthroposophischen Medizin, die Selbstheilungskräfte anzuregen und nicht auf reine Symptombekämpfung zu setzen, impliziert bei den Patienten, dass dafür auch mehr Zeit notwendig ist. Hier liegt das Verbesserungspotential möglicherweise auch in der Kommunikation. Es muss gelingen, den Patientinnen und Patienten deutlich zu machen, dass der nächste Schritt ihrer Genesung über eine ambulante Behandlung möglich ist. Wenn dem Patienten dies als Chance  vermittelt werden kann, sollte die Aufenthaltsdauer als richtig eingeschätzt werden können.