Therapeutisches Plastizieren - Gestaltungskräfte wecken

Das therapeutische Plastizieren engagiert den Menschen über die körperliche Arbeit und den Tastsinn in seinem Körper und im dreidimensionalen Raum. Plastisches Gestalten bringt Vorstellen, Erleben und Handeln in ein lebendiges Wechselspiel. Tonerde wird mit den Händen geknetet und geformt. Durch diese sinnliche Tätigkeit erfährt sich die Patientin/der Patient im Dialog mit einem trägen Material, das dem eigenen Gestaltungswillen Kraft abfordert. Für jede Krankheitssituation werden von den Therapeuten spezielle Übungen und Übungsreihen entwickelt.

 

Das Formen von geometrischen Körpern, kleinen Gefässen und Tierformen mit Ton in der Hand hilft, die Verbindung mit dem Körper und die Konzentrationskräfte zu stärken.

 

Mit gleitenden Relief-Übungen auf weichem Ton, mit freierem Gestalten kann Verengtes, Stockendes ins lebendig Dynamische übergehen, mit befreienden Wirkungen im Körper, in der Seele und im Alltagsleben.

 

Wir verwenden verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften wie weichen Ton, wärmendes Bienenwachs, Speckstein, harten Marmor und porösen Sand- oder Kalkstein.