Stationärer Aufenthalt

Unsere Station Onkologie gliedert sich in die untengenannten drei Bereiche:

Akut-Onkologie

Stationärer Aufenthalt

Akut-Onkologie

Ein stationärer Aufenthalt ermöglicht die umfassende Behandlung einer Krebserkrankung im akuten Stadium. Unsere Behandlungen richten sich einerseits direkt gegen den Krebs und sorgen andererseits für eine bessere Verträglichkeit aggressiver Therapien und für eine deutlich höhere Lebensqualität.

 

Ein stationärer Aufenthalt dauert je nach aktueller Krankheitssituation einige Tage bis mehrere Wochen. Er vermittelt einen intensiven therapeutischen Anschub und bildet die Grundlage für längerfristige Behandlungsmassnahmen, die mit ambulanter ärztlicher Begleitung oder in unserer Tagesklinik fortgesetzt werden können.

Rehabilitation

Onkologische Rehabilitation

Für Menschen mit einer onkologischen Erkrankung bietet die Klinik Arlesheim die stationäre onkologische Rehabilitation an. Unser Konzept legt den Schwerpunkt auf die aktivierenden Therapien. Ziel der Rehabilitation ist es, die Selbstheilung bei den Patientinnen und Patienten zu fördern, ihre Symptome zu lindern, ihre Lebensqualität zu verbessern und ihre Kräfte aufzubauen, damit sie sich wieder im Alltag zurechtfinden und neue Perspektiven entwickeln können.

Die onkologische Rehabilitation dauert in der Regel 21 Tage und wird neu ab 1. Januar 2015 von allen Kassen in der Grundversicherung übernommen, da die Klinik Arlesheim ab diesem Zeitpunkt mit dem Angebot der Onko-Reha auf der Spitalliste ist.

 

Die onkologische Rehabilitation kann auch an einen Akut-Aufenthalt anschliessen. Die Rehabilitationsabteilung befindet sich im selben Haus wie die Akut-Onkologie, Innere Medizin, Notfall und unsere Diagnostik – somit ist die Sicherheit der Patientinnen und Patienten optimal gewährleistet. Mit diesem Angebot können wir einen Beitrag für eine durchgehende Behandlung von Tumorpatientinnen und -patienten leisten.

 

 

Für welche Patientinnen und Patienten kommt die onkologische Rehabilitation infrage?

 

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:

  • Vorliegen einer Tumorerkrankung
  • Patient ist selbständig mobil
  • Patient ist zeitlich und örtlich orientiert
  • Patient ist ausreichend psychisch und physisch belastbar für ein mehrstündiges Therapieprogramm pro Tag.
  • Die aktive Kooperation und Adhärenz der Patientin/des Patienten ist gegeben.
  • Es kann erwartet werden, dass der Patient das angestrebte Ziel erreicht.

 

Ausschlusskriterien:

  • noch nicht abgeschlossene Diagnostik
  • Gefährdung der Rehabilitation durch anstehende intensive onkologische Therapien
  • fehlende Adhärenz des Patienten bezüglich therapeutischer Massnahmen
  • Vorliegen eines isolationspflichtigen Infekts oder einer terminalen, inkurablen Tumorerkrankung
  • grosse Wunden mit aufwändigen Verbänden
  • Fiebertherapie

 

 

> Infobroschüre zur onkologischen Rehabilitation


Palliative Care

Palliative Care

Als Palliativpatienten werden Menschen aufgenommen, die aufgrund einer unheilbaren Erkrankung an schweren Symptomen leiden. Dies können körperliche, seelische, geistige oder soziale Symptome sein. Ziel der palliativen Therapie ist es, die Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und die weitere Versorgung sicherzustellen. In der palliativen Betreuung spielt die Begleitung und Beratung von Angehörigen eine zentrale Rolle.

Patientinnen und Patienten können von den Akutbereichen der Klinik verlegt werden, ebenso von anderen Spitälern. Sie können auch direkt von zu Hause zu uns kommen. In erster Linie wird darauf hingearbeitet, dass die Menschen wieder zu Hause leben können. Dazu können auch nachfolgende regelmässige Aufenthalte in der Tagesklinik gehören. Manche Patienten haben einen so hohen Unterstützungsbedarf, dass sie auch mit Spitex, Onko-Spitex und weiteren Diensten zu Hause nicht mehr adäquat versorgt werden können. Gemeinsam mit den Patienten und ihren Angehörigen organisieren wir dann einen Übertritt in ein Hospiz oder ein Pflegeheim.
Im Palliativbereich arbeitet ein interprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Care Management und bei Bedarf externen Seelsorgern. Da alle Berufsgruppen in der Schulmedizin und der anthroposophischen Medizin ausgebildet sind, steht uns ein reiches Spektrum an therapeutischen Ansätzen zur Verfügung.
Die Klinik Arlesheim hat einen kantonalen Leistungsauftrag für Palliative Care. Die Kosten für den Aufenthalt können daher nach vorheriger Kostengutsprache durch die Krankenkasse übernommen werden. In der Regel werden bei Palliativpatienten Kostengutsprachen für drei Wochen gegeben.



Dipl. med. Nina Artinger-Reis

Leitende Ärztin Station Onkologie

Kontakt

Christina Eschmann

Stationsleitung Pflege